Bobaro 5.0 TitelbildKI bearbeitet
Bobaro V5.0 - Es ist unglaublich wie die Entwicklung fortschreitet.

Bobaro 5.0 auf einen Blick
Ein wichtiger Bugfix bei Views/Speichern, ein neuer Artikel-Versionsverlauf, ein erweitertes Deko-Modul mit dem Effekt „Individuell“, das neue Begrüßungs-Modul mit 9 Loop-Text-Effekten sowie zahlreiche Verbesserungen im Editor und an der Toolbar.

 

Da ist sie nun, die 5.0. Am Ende sind Versionsnummern natürlich nur Zahlen – trotzdem fühlt sich dieses Update für mich nach einem echten Schritt nach vorn an. Bobaro ist in den letzten Versionen an sehr vielen Stellen gewachsen, und genau deshalb ging es mir bei 5.0 nicht in erster Linie darum, möglichst viele neue Funktionen unterzubringen. Ich wollte bestehende Bereiche verbessern, Dinge aufräumen, die Sicherheit erhöhen – und trotzdem Platz lassen für ein paar neue Funktionen, die einfach Freude machen.

Einer der wichtigsten Punkte steckt dabei ausgerechnet an einer Stelle, die man im Alltag hoffentlich nie bemerkt: Ich habe einen seltenen, aber ernsten Fehler gefunden und behoben. Wurde der Views-Zähler eines Artikels genau in dem Moment aktiv, in dem derselbe Artikel gespeichert wurde, konnte es unter ungünstigen Umständen zu einer beschädigten Artikeldatei kommen. Die Ursache ist beseitigt, und zusätzlich sorgt jetzt eine Sicherheitsprüfung dafür, dass so eine Situation nie wieder unbemerkt zu einem zerstörten Artikel führen kann.

Passend dazu bringt Version 5.0 einen Artikel-Versionsverlauf mit. Bevor ein bestehender Artikel überschrieben wird, sichert Bobaro den vorherigen Stand automatisch – bewusst gedrosselt, nicht bei jedem Tastendruck. Wie viele Versionen pro Artikel aufbewahrt werden, lässt sich mit 5, 10 oder 20 Sicherungen festlegen; ist die Grenze erreicht, verschwindet automatisch die jeweils älteste.
Versionsverlauf
Sicherungen im Versionsverlauf

Im Editor gibt es dafür einen neuen Tab „Verlauf“: Sicherungen ansehen, löschen oder wiederherstellen – ganz ohne Umwege. Vor jeder Wiederherstellung legt Bobaro sicherheitshalber noch eine Sicherung des aktuellen Stands an, und wer bewusst einen bestimmten Zwischenstand festhalten möchte, kann jederzeit unabhängig vom automatischen Rhythmus ein manuelles Backup erstellen. Beim normalen Speichern weist Bobaro außerdem dezent darauf hin, wenn dabei tatsächlich eine neue Sicherung entstanden ist.

Auch mit beschädigten Artikeldateien geht Bobaro jetzt souveräner um: Sie werden erkannt, in der Artikelliste deutlich rot markiert und lassen sich von dort direkt löschen – sie landen zunächst im Papierkorb, ein manuelles Aufräumen per FTP ist damit Geschichte. Im Papierkorb sind sie an einem eigenen Badge erkennbar; eine Wiederherstellung ist bewusst gesperrt, ein endgültiges Löschen aber jederzeit möglich. Bei der Arbeit daran ist mir übrigens noch ein älterer, unabhängiger Fehler im Papierkorb aufgefallen – der ist mit 5.0 gleich mit verschwunden.

Ein bisschen mehr Leben für den eigenen Blog

Nach so viel Technik und Sicherheit darf 5.0 auch einfach Spaß machen. 🙂 Das bereits bekannte Deko-Modul wurde noch einmal erweitert und sorgt dafür, dass eine Bobaro-Seite passend zur Jahreszeit oder zu einem besonderen Anlass etwas in Bewegung gerät. Schnee, Konfetti und andere Elemente wandern über die Seite und lassen sich per Zeitsteuerung automatisch aktivieren – wahlweise global oder nur an ausgewählten Stellen.
Deko-Modul
Zu nahezu jedem Anlass die passende Deko regnen lassen.

Richtig flexibel wird es mit dem neuen Effekt „Individuell“: Bis zu acht eigene Grafiken lassen sich hochladen, Bobaro verkleinert sie automatisch und berücksichtigt ihre Transparenz. Die eigenen Bilder lassen sich zusätzlich mit Emojis kombinieren – das Deko-Modul ist damit längst nicht mehr nur etwas für Weihnachten oder den Herbst, sondern eine Spielwiese für ganz persönliche Effekte.

Neu dazugekommen ist außerdem das Begrüßungs-Modul: Es zeigt zufällige Begrüßungszeilen und kombiniert sie mit verschiedenen Loop-Text-Effekten – darunter eine handgezeichnete Unterstreichung, vier Textmarker-Varianten, Flimmern, Tippen, Schimmer, Wackeln, ein Tippfehler-Effekt, Regenbogen und Atmen. Wer sich nicht entscheiden mag, überlässt die Wahl einfach „Zufällig“ – so wirkt schon eine kleine Begrüßung bei jedem Aufruf ein bisschen anders.
Begrüßungs-Modul
Leg Begrüßungen an, welche im Zufallsprinzip im Artikel mit Effekten angezeigt werden.

Auch unter der Oberfläche hat sich einiges bewegt

Der Editor wurde ebenfalls weiterentwickelt: Die Submenüs der Toolbar sind jetzt zweispaltig aufgebaut und schaffen gerade bei umfangreicheren Werkzeuggruppen mehr Übersicht. In der Artikelliste gibt es zudem einen neuen Info-Button, über den sich die wichtigsten Informationen zu einem Beitrag in einem eigenen Fenster auf einen Blick ansehen lassen.
Zweispaltige Menüs
Zweispaltige Submenüs in der Toolbar

Daneben habe ich die Syntax-Beschreibung im Editor erweitert, den Parser überarbeitet und das Rendering bereinigt. Auch die Verwaltung der Toolbar und ihre modalen Fenster wurden angepasst: Rundungen und Schatten folgen jetzt einer einheitlicheren Gestaltung, damit sich die verschiedenen Bereiche von Bobaro nicht wie nachträglich angeflanschte Werkzeuge anfühlen, sondern wie Teile eines gemeinsamen Systems.

Genau solche Änderungen sind typisch für 5.0: Nicht alles davon lässt sich auf einem Screenshot zeigen. An vielen Stellen wurden mehrere hundert Codezeilen angepasst, aufgeräumt oder neu gedacht – mit dem Ziel, dass Bobaro sich nicht nur nach mehr Funktionen anfühlt, sondern auch konsistenter und verlässlicher.

Und dann gibt es da noch die Menschen hinter Bobaro

Bobaro entsteht zu einem großen Teil vor meinem Bildschirm – aber ganz allein eben doch nicht. Deshalb gehört zu jeder größeren Version auch ein herzliches Dankeschön an alle Betatester, die neue Funktionen ausprobieren, Fehler melden und mir ehrliches Feedback geben. Gerade dieses Feedback ist enorm wertvoll: Eine Funktion kann auf dem Entwicklungsrechner noch so gut aussehen – entscheidend ist, wie sie sich im echten Einsatz verhält.

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Frau Vanessa. Seit mehr als 30 Jahren ist sie die Liebe meines Lebens – und auch bei Bobaro diejenige, die mir den Rücken stärkt, Zeit für dieses Projekt opfert, testet, noch einmal testet und mir vor allem ehrlich sagt, wenn etwas noch nicht so funktioniert oder wirkt, wie ich es mir vorgestellt habe. Genau diese Ehrlichkeit ist beim Entwickeln unbezahlbar. ❤️

Bobaro 5.0 ist für mich deshalb nicht einfach die nächste Versionsnummer, sondern ein Update, das an wichtigen Stellen absichert, an vielen Stellen aufräumt und gleichzeitig neue Wege eröffnet, einen eigenen Blog noch individueller zu gestalten.

Und wie immer gilt: Fertig ist Bobaro damit natürlich noch lange nicht. Dafür liegen schon wieder viel zu viele neue Ideen herum. 😉


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Über den Autor
Sven Owsianowski
Sven Owsianowski
Softwareentwickler, Autor & Dozent (Informatik)
Seit fast 30 Jahren baue ich Software, die aus echten Alltagsproblemen klare Lösungen macht – angefangen bei Bobaro, weiter über den QR‑Code Creator bis hin zu ICE Notfallinfo. Ich mag Technik, die verständlich bleibt, sicher funktioniert und Menschen wirklich hilft. Besonders ziehen mich KI, IT‑Sicherheit und digitale Werkzeuge an, die nicht nur clever sind, sondern nützlich. Auf wattblicker.de schreibe ich über Technik, die Freude macht statt Kopfzerbrechen.